My Beauty Clinic Nürnberg · Fragen zu Botox · Sejla Dzanic · Termin

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Welche Nebenwirkungen hat Botox, und kann es langfristig schaden? Antwort einer Ärztin aus Nürnberg

Sejla Dzanic, Ärztin in der My Beauty Clinic Nürnberg, zum Thema Nebenwirkungen von Botox

Dr. med. (Univ. Sarajevo) Sejla Dzanic, Ärztin, My Beauty Clinic Nürnberg. Stand 2026-10-05

Kurz beantwortet: Meist sind die Nebenwirkungen leicht und vorübergehend, etwa Rötung oder ein kleiner Bluterguss. Selten hängt danach ein Lid oder eine Braue, und das kann Monate anhalten, weil es kein Gegenmittel gibt.

Welche Nebenwirkungen sind häufig?

Botox ist der umgangssprachliche Name für Botulinumtoxin Typ A, ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Die Liste der möglichen Nebenwirkungen steht in der Packungsbeilage und gehört in jede ärztliche Aufklärung.

  • Rötung und kleine Schwellungen an den Einstichstellen, meist nach kurzer Zeit verschwunden.
  • Kleine Blutergüsse, die nach einigen Tagen verblassen.
  • Leichte Kopfschmerzen in den ersten Tagen.

Welche Nebenwirkungen sind selten, aber wichtig?

Sejla Dzanic, Ärztin in der My Beauty Clinic Nürnberg, nennt die Spanne. Sie reicht von einer allergischen Reaktion bis zu einem hängenden Oberlid oder einer hängenden Braue. Im schlimmsten Fall kommt es zu Doppelbildern.

Die Fachinformation nennt außerdem sehr seltene, ernste Risiken. Breitet sich der Wirkstoff über die Einstichstelle hinaus aus, sind Schluck- oder Atembeschwerden möglich. Auch schwere allergische Reaktionen sind beschrieben.

Solche Folgen gehen nicht sofort weg. Man muss sie nach ihren Worten mindestens vier bis sechs Monate aushalten, weil es kein Gegenmittel für Botox gibt.

Kann Botox langfristig schaden?

Die Wirkung im Muskel ist nach einigen Monaten vorbei, weil der Körper neue Verbindungen zwischen Nerv und Muskel bildet. Botulinumtoxin wird in der Medizin seit Jahrzehnten eingesetzt, auch in der Neurologie.

Bei sehr häufigen Behandlungen in kurzen Abständen kann der Körper selten Abwehrstoffe bilden. Dann wirkt Botox schwächer. Deshalb sind vernünftige Abstände sinnvoll.

Wer sollte nicht behandelt werden?

Auch manche Medikamente spielen eine Rolle. Deshalb werden in der Praxis Gesundheitsfragen und Medikamente vor jeder Behandlung einzeln besprochen.

  • Schwangere und Stillende.
  • Menschen mit bestimmten Erkrankungen von Nerven und Muskeln.
  • Menschen mit einer Entzündung an der Stelle, die behandelt werden soll.

Wie senkt man das Risiko?

Mit einer erfahrenen Ärztin und einer vorsichtigen Menge. Das Präparat sollte bekannt und in Deutschland zugelassen sein. Nach der Behandlung gilt: 48 Stunden kein Sport und keine schwere körperliche Arbeit.

Wichtig ist auch, dass Sie nach der Behandlung jemanden erreichen. Die Praxis liegt in der Nürnberger Innenstadt. Patientinnen kommen aus Fürth oder Erlangen und der ganzen Metropolregion Nürnberg in Mittelfranken.

Häufige Fragen

Wie schnell treten Nebenwirkungen auf?

Rötungen sieht man sofort. Ein hängendes Lid zeigt sich, wenn überhaupt, meist erst nach einigen Tagen, wenn die Wirkung einsetzt.

Was tun bei einem hängenden Lid?

Melden Sie sich in der Praxis. Die Ärztin schaut es sich an und bespricht mit Ihnen, was möglich ist. Ganz verschwinden kann es erst, wenn die Wirkung nachlässt.

Macht Botox abhängig?

Nein. Es gibt keine körperliche Abhängigkeit. Wer aufhört, hat nach einigen Monaten wieder seine gewohnte Mimik.

Hinweis: Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Botox ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Ob eine Behandlung für Sie in Frage kommt, klärt nur ein persönliches ärztliches Gespräch mit Aufklärung.